Mitglieder vorgestellt

Uwe Kirchner, Hecklingen

Vom “Süßen zum Salzigen” - so könnte man den Interessenwandel des langjährigen Vereinsmitglieds Uwe Kirchner beschreiben. Nach jahrzehntelanger Süßwasseraquaristik vollzog er den fast 100 %-igen Wechsel in salzige Gefilde - und das in zweierlei Hinsicht. Erstens erkundet Uwe seit geraumen Jahren die Korallenriffe in den besten Tauchrevieren der Welt. Er tauchte in der Karibik, dem roten Meer, um die indonesischen Inseln und in letzter Zeit vermehrt in den Gewässern der Philippinen. Dabei liegen ihm immer mehr die ganz kleinen Lebenwesen im Meer am Herzen, wie z.B. die Mini-Seepferdchen, die er auch hervorragend fotografiert.

Zweitens zogen nacheinander mehrere Meerwasser-Aquarien ins Zuhause ein. Das große Wohnzimmerbecken faßt 720, das dazugehörige Filterbecken im Keller 180 Liter. Die Beleuchtung erfolgt ausschließlich mit LED, was Simulationen wie Sonnenauf- und untergang und Mondlicht möglich macht. 3 Strömumgspumpen sorgen für die notwendige Wasserbewegung im Riff. Die Wasserqualität wird durch einen Abschäumer, einen Schaumstofffilter und den Algenbesatz im Filterbecken erreicht. Ein wöchentlicher 5 %-iger Wasserwechsel mit aufgesalztem Osmosewasser ergänzt die Wasserpflege. Über Dosierpumpen wird das Wasser mit wichtigen Mineralien angereichert.

Die primären Beckenaufbauten bestehen zu 60 % aus Riffkeramik und zu 40 % aus lebenden Steinen. Mittlerweile haben sich die über 20 Arten an Steinkorallen so gut entwickelt, daß Uwe öfter “auslichten” muß und etwas verkaufen oder tauschen kann. Im Riff leben 13 Fische, Doktorfische, Fahnenbarsche , Korallenwächter, sowie Gorgonien und Weichkorallen. Zahlreiche Blumentiere mußten wegen zu starkem Wachstum bereits entfernt werden.

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Gerd Knoblauch, Aschersleben

Neben seiner Passion für Rosen, hier besonders historische Sorten, wovon er und seine Gerda über 100 Stöcke in ihrem Garten pflegen, ist Gerd begeisterter Aquarianer.

Am Anfang stand ein 240-l-Aquarium mit gewölbter Frontscheibe, in dem in zeitlicher Folge verschiedene Schwärme von Keilfleckbarben, Rotkopfsalmlern, blauen Neons, Funkensalmlern oder Zitronensalmlern imposant aus dem gepflegten Pflanzendickicht auftauchten. An dem Schwarmverhalten seiner Fische kann er sich begeistern. Die Zahl der Zitronensalmler hat sich mittlerweile durch eigene Nachzucht verdoppelt-ein Zeichen, daß sich die Fische bei Gerd wohl fühlen.

2 kleinere Zuchtbecken beheimaten Schmetterlingsbuntbarsche, kleine Lebendgebärende und Panzerwelse, sowie Garnelen. Sie dienen der gezielten Nachzucht und Beobachtung im Artbecken.

Der Fütterung seiner Lieblinge widmet Gerd viel Zeit. Da wird lange probiert und beobachtet, um viel Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Diskus sollen auch Banane mögen - manchmal. Der Stolz im Wohnzimmer ist das 450-l-Diskus-Aquarium mit der Zuchtform “Red Monk”. Die Diskusgruppe wird flankiert von einem Schwarm Rotkopfsalmlern und einem Trupp Panzerwelsen, Corydoras sterbai-